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Unbenanntes Dokument
Pädagogik
Muss der Mensch erzogen
werden?
Neuen Erdbewohnern sind die Spielregeln der Gesellschaft völlig unbekannt.
Sie haben nicht die geringsten Kenntnisse und Fähigkeiten zum Überleben.
Ihre Instinkte jedenfalls reichen dafür nicht aus.
Also - folgert der große Philosoph Kant - „ist der Mensch das
einzige Geschöpf, das erzogen werden muss."
Darum geht es ab der Jahrgangsstufe 11 im Fach „Pädagogik“
(offiziell heißt es: „Erziehungswissenschaft“).
Wenn "Erziehung“ gewünschte Verhaltensweisen und Eigenschaften
fördern und auf nicht gewünschte mit dem Ziel der Veränderung
einwirken will..., dann stellen sich Fragen.
mit welchem Recht tun dies die Erzieher?
was sind die „maßgebenden“ Erzeihungsziele?
wer gibt sie vor?
wie gültig sind diese Vorgaben?
unter welchen Bedingungen müssten sie verändert
werden?
Bei all diesen Fragen hat die „Erziehung“ im
Auge, dass sich die nachwachsende Generation an bestehende Verhältnisse
anpassen muss.
Gleichzeitig aber ist es wichtig, die Persönlichkeit des Heranwachsenden
in ihrem Selbstwertgefühl so zu stärken, dass sie sich gegenüber
ungerechtfertigten Anpassungszwängen immunisieren oder widersetzen
kann.
wann sind Anpassungszwänge ungerechtfertigt?
wer beurteilt dieses - nach welchen Maßstäben?
Es gibt also genügend kontroverse Diskussionen. Kommunikation,
Diskussion, Argumentation...
- über aktuelle und historische Erziehungssituationen
bei uns und in fremden Kulturen (11/1);
- über die Beeinflussung und Selbststeuerung von
Lernprozessen (11/2);
- über Entwicklung und Sozialisation in der Kindheit,
im Jugend- und Erwachsenenalter;
- über Normen und Ziele in der Erziehung (13/1);
- über die Entstehung und Förderung von Identität
und Mündigkeit (13/2).
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- Nachrichten aus den Klassen
- besondere Arbeiten / Projekte
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